ACCO NET

ACCO NET ist ein ganz neues, skalierbares Zutrittskontrollsystem mit dezentraler Struktur. Die Hauptbestandteile dieser Lösung sind: ACCO Server-Software und ACCO-NT-Zentralen. Die Schaltaktoren sind die ACCO-KP-Türkontroller, an die die Lesegeräte zur Identifizierung der Benutzer angeschlossen sind. Die ACCO-NT-Controller verwalten beliebig viele ACCO-KP-Subsysteme, welche auch als eigenständige Systeme arbeiten können.

  • Zentrale Verwaltung
  • dezentrale Struktur
  • Fernsteuerung

Dank der erweiterten Funktionalität, intuitiven Verwaltungsmethoden sowie der Möglichkeit, die Systemstruktur flexibel zu entwickeln und zu erweitern, entspricht ACCO NET den Anforderungen von kleinen und mittleren Mehrfilialen-Unternehmen, wie Handelsketten, Bankfilialen, Kundendienststellen als auch andere Einrichtungen. Einfache und bequeme Systemsteuerung wird durch die über den Webbrowser fernbediente ACCO-WEB-Internet-Anwendung gewährleistet. Dieses Werkzeug ermöglicht, das System von jedem Ort in der Welt zu verwalten, sowohl von den Tischcomputern, als auch von den Mobilgeräten aus.

Schema-1
 

Flexibilität des Systems

  • unbeschränkte Anzahl von Objekten in verschiedenen Konfigurationen der Systemstruktur
  • viele kleinere in einem zentral verwalteten System gesammelte Objekte
  • von zahlreichen Orten gleichzeitig verwaltbares System unbeschränkter Größe
  • bedient von 65 000 Benutzer

Verteilte Struktur

  • Steuerung und Konfiguration des Systems von jedem Ort in der Welt:
    • Systemverwaltung von zahlreichen Administratoren
    • Systemüberwachung von dem Sicherheitsdienst
    • Betrieb des Systems von Benutzern

Verlässliche und sichere Kommunikation

  • Datenübertragung mittels des TCP/IP-Protokolls
  • fortgeschrittene Verschlüsselung von übertragenen Daten

Einfache und intuitive Schnittstelle

  • Zugriff zum System über einen Webbrowser mittels der ACCO-WEB-Anwendung
  • Betrieb der ACCO-WEB-Anwendung von mobilen Geräten aus
  • schnelles und bequemes Einlesen von Karten, Schlüsselanhängern mittels des an einen Rechnerport direkt angeschlossenen CZ-USB-Lesers

Uneingeschränkte Betriebssicherheit

  • System der vielschichtigen Speicherung der Benutzerdaten und Ereignisliste
  • automatische Herunterladung von „ausstehenden” Daten nach der Wiederherstellung der Verbindung

Unterschiedliche Methoden für Identifizierung des Benutzers

  • Karte / Schlüsselanhänger
  • Zutrittscode
  • iButton
 

Anwendungsbereiche

Funktionalität des Systems

Das Funktionieren des ACCO NET-Systems stützt sich auf die Zutrittskontrollbereiche, was fortgeschrittene Verwaltung der Benutzerberechtigungen ermöglicht. Vor allem kann man die Übergangspfade zwischen den Bereichen schaffen, nach denen sich die Benutzer innerhalb des Objektes bewegen werden. Darüber hinaus schließt die Anti-Passback-Funktion die Möglichkeit der Wiederverwendung des Transponders aus, damit der Benutzer in den überwachten Bereich das zweite Mal nicht reinkommen kann, wenn er den Raum zuvor nicht verlassen hat.

Das ACCO NET-System ist eine flexible, skalierbare und sichere Lösung. Die Kommunikation zwischen dem ACCO Server und den ACCO-NT-Zentralen ist verschlüsselt,
was den unberechtigten Zugriff zum System verhindert.

Dank der Fähigkeit, Berichte in den meistbenutzten Dateiformaten (XML, CSV, PDF) zu generieren als auch der vollständigen Prüfung der Wesenheit, ermöglicht das ACCO NET-System, die Arbeitszeit nach den programmierten und zugeordneten Regeln als auch dem Kalender zusammenzurechnen. Man kann auch den aktuellen Standort des Benutzers als auch den Pfad, entlang dem er sich bewegt hat, prüfen.

ACCO NET ermöglicht es, ein System für bis zu 65.000 Benutzer zu erstellen
 

Struktur des Systems

Erweiterte Software

ACCO NET ist ein Zutrittskontrollsystem, dessen Steuerung, Verwaltung und Konfiguration sich auf erweiterte Software stützen. Seine Komponenten werden auf einem Computer mit dem Debian- oder CentOS-Betriebssystem installiert, und zwar je nach der Größe des Systems auf eine einzelne oder sogar auf drei verschiedene Maschinen.

 

  • Die ACCO Server-Software ist für die Kommunikation zwischen unbeschränkter Anzahl von Zentralen verantwortlich. Infolgedessen erhalten wir ein System, das eine beliebige Anzahl von Objekten verwalten kann, wodurch ein verteiltes, skalierbares und globales System entsteht. Die Kommunikation erfolgt über die verschlüsselte TCP/IP-Transmission.
  • Die ACCO-DB speichert die Konfiguration und Informationen über die Systemstruktur, Daten von 65 000 Benutzern als auch die unbegrenzte Anzahl von Ereignissen.
  • Der ACCO-WEB Anwendungsserver ermöglicht die Verwaltung des Zugriffs auf Objekte von jedem Ort in der Welt durch einen Webbrowser.

ACCO-NT-Zentrale

  • Verantwortlich für die Kommunikation zwischen den Türkontrollern und dem ACCO Server.
  • Hat zwei RS-485-Busse, deren Gesamtlänge sich auf bis zu 2400 Meter belaufen kann.
  • An einen Bus können bis zu 255 Türkontroller angeschlossen werden.
  • Dazu kann die Zentrale um die folgenden Module erweitert werden: Handsender- als auch Eingangs- und Ausgangsmodule. Das ermöglicht Programmierung der Funktionalität, die dank den logischen Funktionen an die Anforderungen des Investors angepasst ist. Infolgedessen bietet das System die Möglichkeiten an, z.B. Schranken, Tore, Fahrstühle, Rollläden, Sonnensegel oder Licht zu steuern.
  • Jede ACCO-NT-Zentrale ermöglicht Erstellung von bis zu 255 Bereichen. Einzelner Bereich kann aus mehreren Türen, die durch die ACCO-KP und ACCO-KPWG-Kontroller überwacht werden, bestehen.
  • Die USB-Buchse, die sich auf der Elektronikplatine der Zentrale befindet, erleichtert dem Errichter die Erstkonfiguration der Zentrale.
  • Das APS-412-Pufferneztgerät ist für die Unterstützung des Betriebs der Zentrale verantwortlich, auch bei dem Stromausfall.

Die ACCO-NT Zentrale kann bis zu 1 000 000 eigener Ereignisse und 100 000 Ereignisse aus jedem Kontroller, als auch die Daten von 8 000 Benutzern speichern.

Wenn die Serververbindung ausfällt, was z.B. aus der Störung der Internetverbindung entstehen kann, kann die volle Funktionalität des Systembereiches, für das die gegebene Zentrale verantwortlich ist, aufrechterhalten werden.

Kontroller und Terminals

Die Einzeltüren im Objekt sind durch die Türkontroller, die mittels des RS-485-Buses verbunden sind, überwacht. Diese Verbindung ermöglicht die Kommunikation mit der ACCO-NT-Zentrale und die Softwareaufrüstung aller an sie angeschlossenen Modulen gleichzeitig. SATEL bietet zwei Türkontroller an, ACCO-KP und ACCO-KPWG, die in zwei Varianten erhältlich sind: mit oder ohne eines eingebauten Netzteiles. Die ACCO-KP Kontroller bieten hervorragende Kompatibilität mit den Satel Geräten an, und die ACCO-KPWG-Kontroller gewährleisten zusätzlich den Betrieb der WIEGAND 26 und Dallas Protokolle.

Jeder Kontroller im System hat die Möglichkeit, Informationen über 1024 Benutzer und über 24 000 Ereignisse in einem nichtflüchtigen Speicher zu speichern. Durch solche Sicherung kann das System ununterbrochen und richtig funktionieren, sogar z.B. im Falle absichtlicher Beschädigung des Busses, das die Kontroller mit der Zentrale verbindet. Nach der Wiederherstellung der Kommunikation laden die Zentrale und der Server die „ausstehenden” Ereignisse automatisch herunter.

 

An die Kontroller werden die Terminals zur Identifizierung der Benutzer angeschlossen. Alle Modelle sind mit dem Zutrittskartenleser ausgerüstet. Soll der Zutritt aufgrund der Kennworteingabe oder durch die Anwendung der beiden Optionen gewährt werden, soll ein Terminal mit der Tastatur gewählt werden. Es ist auch möglich, die Geräte der Dritthersteller mittels des WIEGAND 26-Protokolls anzuschließen, wodurch die Funktionalität des Systems z.B. um die Überprüfung der Fingerabdruckspuren erweitert werden kann. Diese Lösung ist äußerst brauchbar im Falle solcher Objekte wie geheime Kanzleien oder Archive. Die Schnittstellen des Kontrollers erlauben auch die Anschließung der bidirektionalen Toren und Drehkreuzanlagen. Der Systembetrieb wird erleichtert durch die Handsender, die individuell programmiert und an die Bedürfnisse gegebener Person angepasst werden können. Jedem Systembenutzer können 4 Transponder (z.B. Karten, Schlüsselanhänger), ein Kennwort und ein Handsender gewährt werden.

An das ACCO NET-System können schon vorhandene ACCO-Systeme angefügt werden. Man soll die Kontroller an den Bus der ACCO-NT-Zentrale anschließen und ihre Firmware aktualisieren.

Installation des Systems

Der ACCO-Server wird unter dem Debian Betriebssystem, dem kostenlosen Open Source-Linux-Distribution installiert. Das Debian ist bekannt für seine Stabilität und hohe Qualität als auch geringe Hardware-Anforderungen. Der Server kann auch unter dem CentOS-System, das die IT-Sicherheitsabteilungen in vielen Unternehmen akzeptieren, installiert werden. Sowohl Debian als auch i CentOS, dank ihrer Beliebtheit und einem geprüften, einwandfreien Funktionieren, wird das ACCO NET-System von einem breiten Kreis der Benutzer verwendet.

Das speziell entwickelte Installationsskript hilft dem Errichter Schritt für Schritt, den ACCO Server vorzubereiten und zu starten, indem es die für den richtigen Betrieb und die Erzielung vollständiger Funktionalität unerlässliche Komponenten, wie z.B. die MySQL-Datenbank, den PHP-Interpreter, den Apache-Server, JAVA und den ACCO-WEB-Server hinzufügt und konfiguriert.

ACCO Soft

Werkzeug für den Errichter zur Fernkonfiguration des Systems

  • Erstellung der Systemstruktur
  • Erstellung der Zutrittskontrollbereiche
  • Konfiguration der ACCO-NT-Zentrale
  • Hinzufügung und Konfiguration der Erweiterungsmodule (INT-E, INT-O, INT-PP, INT-RX-S)
  • Bestimmung der Zugriffswege
  • Erstellung der mehrstufigen Karten
  • Zugriff von jedem Ort in der Welt

ACCO-WEB

Werkzeug zur Fernsteuerung des Systems

  • Zugriff von jedem Ort in der Welt über den Webbrowser
  • Betrieb von den Mobilgeräten aus
  • Mehrere Benutzer können sich gleichzeitig einloggen
  • Hinzufügung und Verwaltung der Benutzer (CZ-USB-Leser)
  • Bestimmung der Regeln und Kalender
  • Erzeugung der Anwesenheitsberichte
  • Durchsicht der Ereignisse mit der Filtern-Option
  • Betrieb des Systems über mehrstufige Karten
  • Ansicht des Servers, der Zentralen und Kontroller
  • Ansicht der Anordnung der Kameras im Objekt
  • Ansicht der IP-Kamerabilder